Yvonne H.

Die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz

Immer wieder treffe ich Freunde, Bekannte oder auch Familienmitglieder, die von ihrem Arbeitsplatz erzählen. Die einen sind sehr karrierebewusst, waren nach ihrem Studium engagiert und haben sich innerhalb kürzester Zeit durch diverse Beförderungen so hoch gearbeitet, dass sie nun endlich den lukrativen Bürojob errungen haben, den so viele andere Kollegen gerne hätten – und trotzdem sind sie unglücklich. 

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Das Fazit bzw. die Lösung: Wieder raus in den Außendienst, Wind und Wetter ausgesetzt, ständig wechselnde Schichtdienste inkl. Wochenendsondereinsätze. Die Familie ist allein zu Hause, Einladungen zu Feiern etc. können nur noch eingeschränkt wahrgenommen werden – aber: endlich wieder GLÜCKLICH!

Auf so vieles können wir verzichten, wenn das, was wir tun, uns begeistert. Wenn wir uns selbst darin erkennen, was wir da tun – wenn es aus dem Herzen passiert und uns wirklich entspricht.

Dann gibt es den Herrn, der jahrelang in einer Bank arbeitete und sich dort die Position des Filialleiters erwarb – um nach einigen Jahren dann doch alles hinzuwerfen und als Angestellter Möbel aufzubauen. Das fand ich sehr mutig! Okay, er hat es dann doch nicht so lange weiter verfolgt – aber worum geht es denn im Leben wirklich?

Wollen wir nicht alle dahin, uns auszuprobieren? Herausfinden, was wirklich „unser Ding“ ist? 

Oder ist es dieses ständige „höher, schneller, weiter“?

Wie wir an diesen beiden Beispielen feststellen, ist das nicht alles. Und mittlerweile gibt es immer mehr Menschen, die das erkennen. Natürlich wird es auch weiter die geben, die in ihrem Job bleiben und einfach so weiter machen, weil es von ihnen erwartet wird – oder sie es auch selbst von sich erwarten. Bei denen es dann nahe dran oder sogar im Burn-Out endet. 

Das Wichtigste aus meiner Sicht: Wir haben immer die Wahl. Nur in wenigen Ländern werden wir, wie durch unser Sozialsystem, so gut unterstützt. Was kann im schlimmsten Fall passieren?

Und: Ist das ehrlich SO schlimm? Bist du dir wirklich sicher??

Manche nehmen dafür in Kauf, auch mal auf der Nase zu landen. Ich würde sogar sagen, dass die meisten, die wirklich eine echte Berufsveränderung wagen, absoluten Mut beweisen. Wer weiß schon, was kommt?

Leiden wir nicht zu einem ganz großen Teil unter den sich täglich wiederholenden Arbeiten, unter der ständigen Routine? Denken wir morgens auf dem Weg zur Arbeit nicht oft: Da bin ich wieder, willkommen im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“? Sind ja schließlich nur noch 35 Jahre, die ich (hier) arbeiten muss…

Sicher kennst auch du einige Menschen, die unzufrieden sind mit der Arbeit, die sie täglich tun. Die meisten bleiben dabei, aus verschiedenen Gründen. Sie glauben, dass es keinen richtigen, wirkungsvollen Weg hinaus gibt. Natürlich kann man als Angestellter mal den Arbeitgeber wechseln, aber auch dort stellt sich nach gewisser Zeit die Routine wieder ein.

Bitte versteh mich nicht falsch: grundsätzlich habe ich nichts gegen Routinen – sie können auch sehr hilfreich sein. Aber oft wäre es eben einfach mal schön, auszubrechen. RAUS aus dem Alten, Gewohnten – REIN in das Neue, Unvorhersehbare, das Spannende, das Außergewöhnliche! 

Würdest du es wagen, neue Wege zu gehen? Oder halten dich Routine und Gewohnheiten fest? Glaubst du vielleicht, dass deine Beziehung, das Geld, dein Haus oder die Kinder dich zwangsläufig in dem festhalten, wo du gerade bist?

Teile mir gerne deine Ansicht dazu mit! 🙂

Hab einen erfüllten, dich inspirierenden Tag.

Yvonne

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